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Brasilien: Abholzung Amazonas schreitet rasend schnell voran und führt zu Hunger, sexueller Gewalt und Krankheit in indigenen Gebieten

Die Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes in Brasilien hat im April erneut ein Rekord-Niveau erreicht. Nach offiziellen Satellitendaten der brasilianischen Raumfahrtbehörde wurden innerhalb eines Monats mehr als 1000 Quadratkilometer Wald abgeholzt. Für den Monat April lag der bisherige Höchstwert bei 580 Quadratkilometern. Er war im vergangenen Jahr erreicht worden. Der Höchstwert beunruhigt Umweltschützer besonders, weil der April eigentlich noch zur Regenzeit im Amazonasgebiet gehört.

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Peru: Indigene führen Teilbesetzung von Mine fort:"Unsere Gemeinde ist uns wichtig"

Indigene Gemeinde Fuerabamba wirft chinesischem Bergbauunternehmen Bruch der Vereinbarungen vor und fordert ihr Land zurück. Las Bambas ist die wichtigste Kupfermine des Landes und produziert ein Prozent des gesamten Bruttoinlandsprodukts. Die Abbaurechte hat der peruanische Staat im Jahr 2014 an ein Konsortium aus drei chinesischen Bergbauunternehmen erteilt. Den Mehrheitsanteil hält mit 62,5 Prozent die australische Minerals and Metals Group (MMG), ein Tochterunternehmen der staatlichen China Minmetals.

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Peru: Polizei räumt besetzte Kupfermine

28.04.2022, 06:11 Uhr Fuerabamba: Die Polizei hat eine besetzte Kupfermine im Süden Perus geräumt. Rund 700 Beamte lösten ein Protestcamp von Bauern auf dem Gelände der Mine Las Bambas in der Region Apurímac auf, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die Sicherheitskräfte feuerten Tränengas in die Menge, und die Besetzer bewarfen die Beamten mit Steinen, berichtete der Radiosender RPP. Drei Menschen wurden bei dem Einsatz verletzt.

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Peru: Streik der Bergarbeiter der Silber- und Zinkmine

Seit dem 21.12.21 streiken die Bergleute der Silber- und Zinkmine Andaychagua im Departement Junin in Peru gegen ein übles System der Lohndrückerei. Die Mine gehört Volcan, einem Tochterunternehmen des schweizerischen Bergbaukonzerns Glencore. In den Volcanminen in Junin arbeiten nur 400 Festangestellte, 1100 sind als Leiharbeiter beschäftigt, unter miesesten Arbeitsbedingungen 700 Meter unter Tage und mit Löhnen, von denen sie kaum leben können.

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Grüße aus Ecuador

Guten Tag Genossinnen und Genossen, eine starke brüderliche Umarmung an die Gruppe der Internationalen Koordination der Bergleute, um ihnen für die großartige Arbeit zu gratulieren, die sie zum Wohle aller Bergleute der Welt leisten, und mit dem Wunsch, dass sie weiter voranschreiten ein Kumpel teilt mit:

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Ecuador: Indigene Völker fordern Ende des Bergbau im Amazonasgebiet

In Ecuador haben indigene Organisationen dem Verfassungsgericht von Ecuador über 365.000 Unterschriften gegen Ölförderung, Bergbau und andere extraktivistische Tätigkeiten im Amazonasgebiet überreicht. Sie fordern die Einhaltung ihres Rechts auf freie, vorherige und informierte Konsultation der Gemeinschaften. Dem ging voraus, dass der ecuadorianische Präsident Guillermo Lasso letztes Jahr ein Dekret zur Verdoppelung der Erdölproduktion des Landes erlassen hat.

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Mexiko: Indigene Bevölkerung protestiert gegen Goldmine

Indigene Gemeinden protestieren im mexikanischen Bundestaat Oaxaca gegen eine Verlängerung der Konzession für eine Mine in San José del Progreso. Während Präsident Andrés Manuel López Obrador (Amlo) sich für deren weiteren Betrieb einzusetzt, verlangt die Initiative "No a la Mineria por un Futuro de Todas y Todos" (Nein zum Bergbau für eine Zukunft für alle), ein Zusammenschluss diverser zapotekischer Gemeindevorstände, die Einstellung des Bergbauprojekts.

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Amerika: Richter verlängert Anordnung gegen streikende Bergarbeiter aus Alabama unter Berufung auf Gewalt

Mitglieder der United Mine Workers of America marschieren am Donnerstag, den 4. November 2021, in New York City zur Unterstützung des anhaltenden Streiks gegen Warrior Met Coal in Alabama. Unter Berufung auf "rechtswidriges, gewalttätiges und verbotenes" Verhalten einiger Streikposten hat ein Bezirksrichter von Tuscaloosa County eine einstweilige Verfügung gegen die United Mine Workers of America bis zum 15. November in ihrem fortgesetzten Streik gegen Warrior Met Coal verlängert.

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Brasilien: Missbildungen bei Kindern durch mit Quecksilber verseuchte Flüsse im Amazonasgebiet

Viele Mütter müssen ihre Kinder im Alter zwischen 1 und 5 Jahren begraben. Sie sterben durch Wasser, das mit Quecksilber verseucht wurde. Die Kinder werden mit Missbildungen geboren. Es gibt aber auch kaum noch sauberes Trinkwasser in der Region durch die Zerstörung ihres Lebensraumes. Dadurch wird auch die Nahrung immer knapper. Außerdem wird die indigene Bevölkerung dort ausgeraubt, massakriert und ihre Häuptlinge werden umgebracht.

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Brasilien: Die Kindersterblichkeit bei Yanomami-Indigenen steigt durch Goldabbau

Die Yanomami-Indigenen haben einen Anteil von 7 Prozent an der landesweiten Kindersterblichkeit, sie machen nur 0,013 Prozent der brasilianischen Bevölkerung aus. In den Jahren 2019 und 2020 starben nachweislich 24 Yanomami Kinder im Alter zwischen ein und fünf Jahren. Das Sekretariat für indigene Gesundheit (Sesai) geht davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher ist, da keine flächendeckende Betreuung der indigenen Gemeinden vorliegt. Eine Ursache dafür ist die ständige Anwesenheit von Goldgräbern.

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