Grußwort zum Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine
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- Erstellt: Dienstag, 24. Februar 2026 00:18
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Am 24.02.2022 überfiel Russland aus imperialistischen Motiven die Ukraine. Weltweit gab es dagegen Proteste und Demonstrationen, auch in Russland. Ich sprach damals den Bergarbeitern und ihren Familien in der Ukraine, aber auch der Bevölkerung in der Ukraine, die ganze Solidarität der internationalen Bergarbeiterkoordinierung und unseren Protest aus, gleichzeitig verurteilten wir die Kriegstreiberei durch USA und NATO!
Die Bergarbeiter weltweit wollen keinen imperialistischen Krieg, dazu heißt es in unserem 2017 in Ramagundam/Indien verabschiedeten Kampfprogramm:
„Wir kämpfen für die Einheit der Bergarbeiter. Wir widersetzen uns und kämpfen gegen imperialistische Kriege. Wir sind gegen Aggressionskriege der Imperialisten, um ihren Einfluss über die natürlichen Ressourcen abzusichern und Einfluss über zahlreiche Länder und Regionen auszuüben. Gegen den Ausverkauf der nationalen Reichtümer an die imperialistischen Monopole. Wir kämpfen für den Weltfrieden.“
Seit 4 Jahren leidet die Bevölkerung in der Ukraine unter diesem Krieg, Tausende haben ihr Leben verloren und viele Menschen sind geflohen und leben im Ausland. Das russische Militär bombardiert gezielt Kraftwerke usw. und schneidet die Bevölkerung von der lebensnotwendigen Versorgung mit Strom und Heizung ab. Und das bei mehr als minus 22 Grad Kälte. Bei einem russischen Anschlag auf einen Arbeitsbus von Bergleuten kamen 12 Menschen ums Leben, 16 Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht, 7 davon schwer verletzt.
Ich begrüße es sehr, dass ‚Kumpel für AUF‘ meiner Anregung, im Februar eine konzentrierte Spendensammlung für Bergarbeiterfamilien in Novovolynsk durch zu führen gefolgt ist und mit großem Engagement inzwischen fast 5000 Euro überweisen konnte. Der befreundete Gewerkschaftskollege in der Ukraine bedankte sich für diese Hilfe und schrieb: „das ist ein unschätzbares Beispiel für die proletarische internationale Solidarität der Arbeiter der ganzen Welt!“
Dass die Merz-Regierung Waffen an die Ukraine liefert während wir Spenden für die Bergarbeiter sammeln, die ein Ende des Krieges wollen, beeindruckt viele Menschen und sie tragen etwas zur Unterstützung bei.
„... Aber alle sind sich einig, dass wir Frieden brauchen. ...die ukrainischen Klasseninteressen stimmen, weder mit den Interessen des russischen Imperialismus noch mit denen des amerikanischen Imperialismus überein. Deshalb verfolgen wir die Verhandlungen zwischen Putin und Trump mit großer Skepsis und erwarten nichts Gutes von ihnen. …“ schrieb uns der Kollege aus der Ukraine.
Auch die Selenski Regierung steht nicht auf der Seite der ukrainischen Arbeiter, so wie Putin nicht die Interessen des russischen Volkes vertritt.
Sofortige Beendigung dieses Krieges!
Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter!
Hoch die internationale Solidarität!
Glück Auf
Andreas Tadysiak
Hauptkoordinator der Internationalen Bergarbeiterkoordination


