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Traditionelle Gedenkfeier in Hamm-Bossendorf, 13.3. um 14 Uhr am „Grab in der Haardt“

An Initiativen, Vereine, Gewerkschaften, Parteien und alle im Kreis Recklinghausen, die sich der Bergarbeiterbewegung verbunden fühlen: Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde, es ist jetzt 101 Jahre her, dass in ganz Deutschland Arbeiter über Parteigrenzen hinweg in den Generalstreik gegen eine faschistische Militärdiktatur getreten sind. Entscheidend für die Niederschlagung der Kapp-Putschisten waren die über 100.000 bewaffneten Arbeiter, in der Mehrzahl Bergleute, die sich hier im Revier zur „Roten Ruhrarmee“ zusammengeschlossen hatten. Kämpfer und Kämpferinnen der „Roten Ruhrarmee“ haben damals an der Lippebrücke bei Hamm-Bossendorf die Bevölkerung des Reviers gegen vorrückende Freikorps-Truppen verteidigt. Als blutige Rache ermordeten die Reaktionäre 34 dieser Freiheitskämpfer und ließen sie am 2. April 1920 in einem Massengrab in der Haardt verscharren.

Die traditionelle Gedenkfeier findet statt am Samstag 13. März 2021 um 14:00 Uhr am „Grab in der Haardt“ bei Hamm-Bossendorf. Sie findet Corona-gerecht unter Einhaltung aller Maßnahmen zum Gesundheitsschutz statt. Wie in früheren Jahren auch soll sie als gemeinsame Aktivität organisiert werden, die allen demokratischen und antifaschistischen Kräften offen steht. Wir bitten wir um Rückmeldung telefonisch oder per Mail, welche Beiträge kultureller oder inhaltlicher Art ihr/Sie für die Feier machen wollen.

Mit einem herzlichen Glück Auf!

Die Sprecher von Kumpel für AUF Im Vest

Es ist jetzt 101 Jahre her, dass in ganz Deutschland Arbeiter über Parteigrenzen hinweg in den Generalstreik gegen eine faschistische Militärdiktatur getreten sind.
Wenn überhaupt, dann erfährt die jüngere Generation höchstens noch etwas vom „Kapp-Putsch“. In den Schulbüchern und Massenmedien wird verschwiegen, dass entscheidend für seine Niederschlagung ein bewaffneter Aufstand von über 100.000 Arbeitern war. Sie hatten sich hier im Revier zur Roten Ruhrarmee zusammengeschlossen. In der Mehrzahl waren es Bergleute. Sie haben die Einführung des Faschismus verhindert, der dann erst 1933 mit Hitler durch die Unterstützung der Industriemonopole z.B. Krupp Fuß faste.
Kämpfer und Kämpferinnen der Roten Ruhrarmee haben damals an der Lippebrücke bei Hamm-Bossendorf die Bevölkerung des Reviers gegen vorrückende Freikorps-Truppen verteidigt. Als blutige Rache ermordeten die Reaktionäre 34 Kämpfer und ließen sie am 2. April 1920 in einem Massengrab in der Haard verscharren. Diese Freiheitskämpfer und ihre revolutionären Taten müssen gerade heute wieder zu einem Vorbild für die Jugend werden!
Die Kapp-Putschisten waren direkte Vorläufer der Hitler-Faschisten („Nazis“), gegen deren heutige Nachfolger die Jugend rebelliert. Die Kämpfer der Roten Ruhrarmee haben dagegen gezeigt, wie man die Errichtung einer faschistischen Diktatur verhindern kann. Ein wichtiges Signal für alle, die gegen die weltweite Rechtsentwicklung von Regierungen aufstehen!
Die diesjährige Gedenkfeier wird Corona-gerecht unter Einhaltung aller Maßnahmen zum Gesundheitsschutz durchgeführt. Alle Teilnehmer müssen eine medizinische oder FFP-Maske tragen und einen Mindestabstand von 2 Meter zu anderen einhalten.
Anfahrt:
A52 Ausfahrt Marl-Hamm/Hüls → Carl-Duisberg-Straße → Marler Straße → Haltern-Hamm/Bossendorf. Hier rechts abbiegen in die Straße „Auf dem Hassel“ (Bushaltestelle). Auf dem Parkplatz am Ende der Straße das Auto abstellen, dann zu Fuß oder dem Fahrrad (Gehbehinderte mit Ausweis auch mit dem Auto) ca. 500 m auf dem Forstweg weiter.

 Kontakt: Ingrid Dannenberg, Carl-Duisberg-Str. 8,
45772 Marl, Tel.: (02365) 44027, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!