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Lateinamerika: Venezuela, Kolumbien, Peru, Bolivien, Argentinien

Es handelt sich allesamt um traditionelle Bergbauländer, deren Ursprung und Geschichte bis in die Zeit der kolonialen Eroberung reichen. Die Bergarbeiter stellen zum Teil den Hauptanteil der Industriearbeiterschaft. Sie stammen zum Großteil aus der indigenen Bevölkerung und bilden mit den armen Bauern eine traditionelle Einheit.

Ihre Kampferfahrungen haben eine große Bedeutung für die internationale Zusammenarbeit der Bergleute weltweit.

In allen Ländern ist die Privatisierung des Bergbaus bzw. der Ausplünderung der nationalen Rohstoffe durch internationale Monopole eine Kernauseinandersetzung im Klassenkampf. Im Kampf der Massen gegen den Ausverkauf durch die internationalen Monopole stehen die Bergarbeiter an der Spitze. Gerade in den letzten Monaten haben die Bergleute in Peru, Kolumbien, Bolivien und auch Argentinien bedeutende Kampferfolge erzielt.

Der internationale Linkstrend hat in Lateinamerika heute seine größte Ausprägung. Mit Ausnahme der Regierung Uribe in Kolumbien vertreten die Regierungen in den meisten lateinamerikanischen Ländern einen antiimperialistischen Anspruch. Der Wunsch nach einer sozialistischen Gesellschaft hat einen Aufschwung genommen.

In den behandelten Ländern gibt es 477.000 Bergleute.

 

Venezuela

Kolumbien

Peru

Bolivien

Argentinien

Einwohner

27,4 Mio.

42 Mio.

28,42 Mio.

9,1 Mio.

39,5 Mio.

Kohleförderung

9 Mio. t

61 Mio. t.

50.000 t

-

300.000 t.

Bergleute (in allen Bereichen)

78.000

199.000

110.000

50.000

40.000

Wirtschaftsbündnisse: Andengemeinschaft und Mercosur; hauptsächliche Sprachen: Spanisch