Marl: Hochgiftige Substanzen in der Halde Brinkfortsheide

Die Marler Zeitung berichtete Ende Juni von hochgiftigen Substanzen im Grundwasser der Halde Brinkfortsheide. Diese Halde liegt am Rande von Marl-Hüls und viele Gärten des Wohngebiets ragen bis an den Rand der Halde. Bei Bohrungen wurden krebserregende Kohlenwasserstoffe in hoher Konzentration gefunden. Ursprung ist die alte Kokerei von Auguste Victoria 1/2. 50 Jahre lang wurde der Abraum bzw. die Berge von untertage aufgeschüttet. Damit gelangten auch Hydrauliköle mit hoher PCB-Belastung auf die Halde. Mit jedem Niederschlag werden sie ausgespült und gelangen ins Grundwasser. Damit wird die und Gesundheit der Menschen gefährdet.

PCB ist eines der zwölf hochgiftigsten Stoffe, die es auf der Welt gibt.
In einem Leserbrief an die Marler Zeitung schreibt ein Aktivist von Kumpel für AUF: „Die Frage wirft sich auf: wurden die Grundwasserproben überhaupt auf PCB untersucht? Im Übrigen lässt sich dieser Giftstoff über Aktivkohlefilter nicht restlos reinigen und gelangt über den städtischen Abwasserkanal ins Oberflächenwasser. Und eine zweite Frage ist, ob 18 m Tiefenbohrung überhaupt ausreichen. Berücksichtigt man alle Giftstoffe, so müsste unbedingt an der tiefsten Stelle der Halde eine Probestelle eingerichtet werden. Die RAG spekuliert darauf, dass die Halde über den Regionalverband Ruhr (RVR) an die Kommunen übergeht und sie somit für eine Generalsanierung der Halde aus dem Schussfeld ist.
So geht das nicht!“
Gegen die Politik der verbrannten Erde der RAG (Ruhrkohle AG) muss der Widerstand an allen Fronten entwickelt werden. Es geht um unsere Gesundheit, unser Leben und das unserer Kinder und Kindeskinder. Die RAG muss ihren Dreck auf ihre Kosten entsorgen.
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Glück Auf