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Solidaritätserklärung an die Opel-Belegschaft in Eisenach

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben gehört, dass geplant ist, das Opel-Werk in Eisenach zu schließen. Wir Bergleute sind eng mit den Opel-Kollegen verbunden, so waren im Bochumer Opel-Werk, viele ehemalige Bergleute beschäftigt und haben ihre Erfahrungen in den Kampf um jeden Arbeitsplatz mit eingebracht. Wir Bergleute stehen an eurer Seite. Ihr habt unsere ganze Solidarität und Unterstützung.

Weltweit kämpfen Bergleute, wie ihr um ihre Gewerkschaftlichen- und Arbeiter- Rechte, verbunden mit besseren Lebensbedingun­gen, gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen durch extraktiven Rohstoffabbau wie z.B. Tagebau, gegen Out­sourcing usw. Ich selbst habe 35 Jahre im Steinkohlenbergbau untertage gearbeitet. 1997 habe ich am 7-tägigen Streik gegen die geplanten sofortigen Massenent­lassungen von ca. 60.000 Kumpel teilgenommen. Wir haben erreicht, dass die Entlassungen damals nicht so durchgeführt werden konnten. Ob Automobilarbeiter, Stahlarbeiter oder Bergarbeiter oder in anderen Branchen beschäf­tigt: Für uns gilt, wir brauchen die Einheit der Arbeiter weltweit, wenn wir unsere Rechte und Anliegen und unsere Visionen von einer weltweiten Arbeiterbewegung, „die für sich und ihre Kinder darum kämpft, dass die Schätze des Bodens, des Wassers, der Lüfte de­nen gehören, die sie durch ihre Arbeit erschließen. Sie sollen eingesetzt werden für ein rei­ches, würdevolles und gesundes Leben aller Menschen in Einklang mit der Natur – ohne Ausbeutung und Unterdrückung.“ Kampfprogramm der internationalen Bergarbeiter­koordinerung, Ramagundam/Indien 2017 Wer einen von uns angreift, greift uns alle an. Deshalb stehen wir auf eurer Seite. Wir ma­chen eure Situation und euren Kampf auf unserer Homepage www.minersconference.org weltweit bekannt. Viel Erfolg Mit kämpferischen und solidarischen Grüßen sowie Glück Auf (Deutscher Bergmanns­gruß)! Andreas Tadysiak Hauptkoordinator der Internationalen Bergarbeiterkoordinierung