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zum Gedenken an die Freiheitskämpfer der Roten Ruhrarmee Unvergessen als Vorbilder im Kampf für Freiheit, Demokratie und Frieden
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- Veröffentlicht: Sonntag, 12. April 2026 21:47
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Unter diesem Motto versammelten sich am 29. März an die 20 Teilnehmer am „Grab in der Haard" bei Hamm-Bossendorf. Sie würdigten 34 ermordete Antifaschisten der Roten Ruhrarmee von 1920, die seit 106 Jahren in diesem Massengrab ruhen. Ohne ihren Einsatz wäre Deutschland schon 13 Jahre früher in die Finsternis einer faschistischen Diktatur gestürzt worden. Die Ansprachen hoben besonders hervor, dass der Widerstand gegen Faschismus und Krieg untrennbar zusammen gehören.
Der Flächenbrand im Nahen und Mittleren Osten führt die Menschheit noch näher an den Abgrund eines atomaren dritten Weltkriegs. Ein besonderes Anliegen der Teilnehmer war deshalb, dass diese Freiheitskämpfer wieder zum Vorbild für die Jugend werden. Damals erreichte eine Einheitsfront aus kommunistischen, sozialdemokratischen und christlichen Arbeitern, dass der faschistische Kapp-Putsch nicht durchkam. In vorderster Reihe standen die Bergleute. Heute stehen weltweit 50 Millionen Kumpel und ihre Familien in harten Auseinandersetzungen mit Bergbaukonzernen und oftmals faschistischen Regierungen. Die Opfer der Roten Ruhrarmee waren nicht umsonst. Ihr Wirken ist heute wieder hochaktuell!